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März 1938

© OeAD

Welche Erinnerungen habe ich an den März 1938?

Im März 1938 lebten in Tirol 452 Jüdinnen und Juden, die meisten von ihnen in Innsbruck. Wenige Tage nach dem Einmarsch der deutschen Truppen begannen die Verfolgungsmaßnahmen gegenüber der jüdischen Bevölkerung: Ärzte, Richter und Staatsanwälte, Beamte und Universitätslehrer verloren ihren Arbeitsplatz. Auch das Tragen von Trachtenkleidung wurde ihnen verboten. Vereine untersagten der jüdischen Bevölkerung die Mitgliedschaft.

Am Tag nach dem Einmarsch waren weite Teile Innsbrucks mit Hakenkreuzfahnen beflaggt. Von einem Tag auf den anderen verloren jüdische Kinder und Jugendliche ihren Freundeskreis. Bisherige Spielgefährtinnen und Kameraden wurden Mitglied im Bund Deutscher Mädel und in der Hitlerjugend und wollten mit ihnen wegen ihrer jüdischen Herkunft nichts mehr zu tun haben. Nur wenige Innsbrucker:innen wagten es, weiterhin Kontakt zu ihren jüdischen Bekannten zu pflegen.

In der Schule beschimpften und demütigten Lehrer:innen sowie MitschülerInnen jüdische Kinder und Jugendliche. Es gab allerdings auch Lehrpersonen, die sich korrekt verhielten.

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