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Lernmodule

Die unterschiedlichen Lernmodule betten die Lebensgeschichten in eine Auseinandersetzung mit dem historisch-politischen Rahmen und den angesprochenen Themen ein. Das Material ermöglicht dabei unterschiedliche Zugänge und macht unterschiedliches Erfahrungswissen der Lernenden besprechbar. Für jedes Modul gibt es Erweiterungen, in denen zusätzliche Themen behandelt werden können. Ein eigenes Dokument zu den didaktischen Grundlagen der Lernmodule leitet die konkrete Vorbereitung des Unterrichts ein.

Didaktische Grundlagen (Öffnet in neuem Fenster)
fünf junge Menschen sind im Foto zu erkennen, dahinter ein großes Schild mit der Aufschrift "Juden sind in Behringersdorf nicht erwünscht"
© noch offen

Antisemitismus als Fluchtgrund

In diesem Modul lernen die Schüler/innen über Antisemitismus, der zu unterschiedlichen Zeiten Jüdinnen und Juden zur Flucht bewogen oder gezwungen hat. Im Zentrum stehen dabei die Geschichten von drei Menschen, die aufgrund antisemitischer Erfahrung ihre alte Heimat verlassen haben, um woanders Schutz zu suchen. Durch dieses Modul zieht sich der Versuch einer Annäherung an den Begriff des Antisemitismus.

45 Minuten (ohne Erweiterungen)

Themen: Antisemitismus und Vertreibung | Migration/Flucht nach Palästina/Israel | Zionismus und Alija

Lebensgeschichten: Lotte Cohn, Batya Netzer und Sami Michael

eine große Gruppe Personen ist zwischen Zelten versammelt
© noch offen

Puzzle des Lebens

Die Schüler/innen erstellen ein Puzzle aus den Lebensgeschichten von Sami Michael und Aya Khaled und lernen auf diese Weise etwas über die vielfältigen Gründe, die Flucht und Migration haben können. Sie lernen, zwischen Flucht und Migration zu unterscheiden und welchen Einfluss diese Ereignisse und Brüche auf die Identität von Menschen haben. Zudem erkunden die Schüler/innen verschiedene Dimensionen von Diskriminierung. 

45 Minuten (ohne Erweiterungen)

Themen: Identität | Migration und Flucht | Diskriminierung

Lebensgeschichten: Sami Michael und Aya Khaled

Eine Ansicht eines Bahnhofs, einige Personen sind im Bild zu erkennen
© noch offen

Eine Geschichte, eine Region, zwei Perspektiven

In diesem Modul lernen wir Fatima Hamadi und Batya Netzer kennen, die in unmittelbarer Nachbarschaft am See Genezareth lebten und unterschiedliche Sichtweisen auf die Ereignisse rund um den Krieg 1948 und die Staatsgründung Israels entwickelten. Die Schüler/innen nähern sich über Karten der Geschichte des Nahen Ostens und reflektieren dessen konfligierende Erinnerungen. Anhand zweier unterschiedlicher Darstellungen setzen sich die Schüler/innen mit der Narrativierung von Geschichte auseinander.

90 Minuten (ohne Erweiterungen) 

Themen: Geschichten und ihre unterschiedlichen Erzählungen | Aspekte des Nahostkonflikts | Unterschiedliche Perspektiven und Darstellungen 

Lebensgeschichten: Fatima Hamadi und Batya Netzer

Am Transportauto ist der Name des Jugenddorfes auf Hebräisch und Deutsch angebracht, Ben Schemen 1937.
© Bildarchiv Pisarek/akg-images

Zwei mutige Frauen

Zwei mutige Frauen – eine flieht aus dem Nahen Osten nach Europa, die andere von Europa in den Nahen Osten. Eine emigriert nicht zuletzt aufgrund antisemitischer Erfahrungen, die andere ist gezwungen, mehrere Male zu fliehen. Durch diese beiden Lebensgeschichten lernen die Schüler/innen etwas über Migration, Flucht und Kolonialismus. Sie erkennen, wie Kolonialismus zu verschiedenen Zeiten die Geschichte und die Menschen geprägt hat bzw. prägt. 

90 Minuten (ohne Erweiterungen)

Themen: Migration und Flucht aus und nach Deutschland | Britisches Mandat | Kolonialismus und Grenzen

Lebensgeschichten: Lotte Cohn und Fatima Hamadi

Eine Familie sitzt zu Tisch
© noch offen

Gerechter unter den Völkern

Dieses Modul bearbeitet die Geschichten von zwei mutigen Menschen, die in Zeiten des Holocaust gelebt haben. Beide waren nicht Teil der Mehrheitsgesellschaft. Mohamed Helmy war aus Ägypten nach Deutschland immigriert. Er rettete Anna Boros das Leben. Durch die Bearbeitung der Lebensgeschichten lernen die Schüler/innen über Widerstand, über Handlungsspielraum von Einzelpersonen, über Hilfsnetzwerke und die Auszeichnung „Gerechte unter den Völkern“

90 Minuten (ohne Erweiterungen)

Themen: versperrter Fluchtweg | Unterstützungsnetzwerk | Gerechte unter den Völkern

Lebensgeschichten: Mohamed Helmy und Anna Boros

Ein Herr schreibt auf einem Schreibtisch, er ist umgeben von anderen Menschen
© noch offen

Migration und Selbstbilder

Anhand dreier Lebensgeschichten werden historische und aktuelle Migrations- und Fluchtbewegungen in den und aus dem Nahen Osten beleuchtet. Dabei werden Gründe, Motive und Aspekte des historischen Kontextes der jeweiligen Migration oder Flucht thematisiert. Begleitend setzen sich die Schüler/innen mit der Veränderung der Selbstbilder durch Flucht und/oder Migration auseinander und reflektieren die eigenen Selbstbilder.

135 Minuten (ohne Erweiterungen)

Themen: Historische und aktuelle Migration in den und aus dem Nahen Osten | Migration | Flucht und Neuanfang | Veränderung von Identität

Lebensgeschichten: Lotte Cohn, Sami Michael, Aya Khaled

Kooperationspartner

Projektförderung

Das Projekt wurde von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" aus Mitteln des Förderprogramms "Migration und Erinnerungskultur" gefördert. 

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